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ZAK das Ende

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31.05.2019 Wolfram Lakaszus

Die Zukunftsakademie NRW (ZAK), Zentrum für Diversität in Kunst, Kultur und Kultureller Bildung in Nordrhein-Westfalen, stellt zum Jahresende ihren Dienst ein.

ZAK das Ende

Inez Boogaarts und ihr Team schreiben dazu:

 

Liebe Partner*innen, Verbündete und Freund*innen der ZAK NRW,

mit dieser Mail möchten wir Sie/Euch über den Betriebsschluss der ZAK NRW zum Ende des Jahres informieren – und Sie ermutigen, sich weiterhin für Diversität und Öffnung in der Kultur zu engagieren.

Die Zukunftsakademie NRW (ZAK NRW) – gegründet und getragen durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Stiftung Mercator, die Stadt Bochum und das Schauspielhaus Bochum – stellt zum Ende des Jahres 2019 den Betrieb ein. Die Veranstaltungen finden bis dahin wie geplant statt, die ZAK NRW arbeitet zudem intensiv an der Sicherung und der Weitergabe ihrer umfangreichen Erfahrungen im Feld Diversität und Öffnung in Kunst, Kultur und Kultureller Bildung.

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Mercator beenden ihre langjährige Förderung der ZAK NRW zum Ende des Jahres 2019. Die Träger der ZAK NRW haben zwischenzeitlich die Auflösung des Vereins zum Jahresende beschlossen. Eine Entscheidung, die dem Vorstand nicht leicht gefallen ist. Aber die Ziele, mit denen die Projektidee im Kulturhauptstadtjahr 2010 geboren wurde, waren trotz der anhaltenden Relevanz des Themas Diversität aus strukturellen Gründen nicht weiter umsetzbar.
Als Team und Geschäftsführung der ZAK NRW bedauern wir die Entscheidung zur Auflösung des Vereins und hoffen, dass die Programme und Themen der ZAK NRW weitergeführt werden können.

Die Schwerpunkte der ZAK NRW liegen im laufenden Jahr noch auf der Fortführung angekündigter Programmpunkte, dem Wissenstransfer, der Beratung von Kulturinstitutionen und insbesondere der Ergebnissicherung. Die Erfahrungen aus unseren Projekten werden  so aufbereitet, dass sie von anderen Institutionen weiter genutzt werden können.

Die ZAK NRW hat in diesem Themenfeld in der Kulturszene Nordrhein-Westfalens zahlreiche Impulse gesetzt und an vielen Stellen Veränderungen und Entwicklungsprozesse angestoßen. Diversität etabliert sich als Thema im öffentlichen Diskurs immer mehr und steht bei vielen Kulturinstitutionen auf der Agenda – in der konkreten Umsetzung bleibt Bedarf an Beratung, Wissenstransfer, Fortbildungsangeboten und Fördermitteln zur Unterstützung struktureller Veränderungen, wie auch erste Ergebnisse der Studie „Bestandsaufnahme zur Diversität an den Kultureinrichtungen NRWs‟ belegen. Die Studie entstand in Kooperation der ZAK NRW mit der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement der Universität Düsseldorf und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft und wird in Kürze veröffentlicht. Mehr dazu im FAQ unter https://www.zaknrw.de/projekt/bestandsaufnahme.

Sie engagieren sich ebenfalls für Diversität in Kultur und Kultureller Bildung? Sie sind an Erfahrungsaustausch interessiert oder können sich vorstellen, erfolgreiche Formate zur Diversitätsentwicklung in der Kulturlandschaft zu übernehmen?
Dann kommen Sie gerne auf uns zu! Kontakt:
Inez Boogaarts (i.boogaarts@zaknrw.de,  T +49 234 911 73 611).