KEP News

KultBO KEP News

KultBO

Wissenswertes rund um die Kulturentwicklungsplanung in Bochum

Die Berichterstattung seitens des Kulturbüros findet Ihr unter bochum.de/kep


Der Initiativkreis Streit/Kultur machte das Thema Kulturentwicklungsplanung bereits seit 2015 zum Thema seiner öffentlichen Diskussveranstaltungen.

2018 lud Streit/Kultur AkteurInnen der Bochumer Kulturszene ein, gemeinsam Ziele für ein solches Projekt zu formulieren. Die so entstandende informelle KEP-Vorbereitungsgruppe einigte sich auf folgende Anforderungen:

Kommunale Kulturentwicklungsplanung als kontinuierlicher Verbesserungsprozess
– Ziele des Kulturentwicklungsplans für Bochum


Henning Mohr und Wolfram Lakaszus sind aus den Reihen des Kulturstammtischs und der informellen KEP-Vorbereitungsgruppe damit beauftragt worden, an den Sitzungen des offiziellen KEP-Projektteams teilzunehmen.

An dieser Stelle berichten sie aus dem Projekt und über Dinge, die damit zusammenhängen.


Wolfram Lakaszus
21.11.2019

Zukunftskonferenz Kultur

Freitag, 22. November in der Zeit von 14 bis 19.30 Uhr und Samstag, 23. November von 9 bis 18 Uhr in der Stadthalle Wattenscheid

Um möglichst alle Interessensgruppen der Bochumer Kulturlandschaft abzudecken, hat die Vorbereitungsgruppe in Rücksprache mit vielen Bochumer Kulturschaffenden eine Einladungsliste für die Zukunftskonferenz erstellt. Darunter sind auch Akteurinnen und Akteure aus der Kreativwirtschaft, der Hochschullandschaft, den Kulturvereinen sowie Teilnehmende aus den Bereichen Jugend, Bildung und Integration.

In wechselnden Achtergruppen setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Zukunftskonferenz Kultur mit verschiedenen Themenstellungen auseinander. Sie können kulturelle Stärken und Bedarfe benennen, Ziele definieren, Schwerpunkte für die kommenden Jahre setzen und entsprechende Strategien entwickeln. Die Arbeitsergebnisse fließen zentral in den Kulturentwicklungsprozess ein.

150 Gäste nehmen an der Veranstaltung teil. Darunter sind auch Bürgerinnen und Bürger, die einem Aufruf zur Teilnahme gefolgt sind.

Die Zukunftskonferenz Kultur soll eine Ideenschmiede sein, wiederkehrend stattfinden und Basis für eine zielgerichtete und zukunftsfähige Kulturentwicklung in Bochum sein.

Wolfram Lakaszus
16.07.2019

Gründung der Spurgruppe zur Vorbereitung der Zukunftskonferenz

Peter Landmann von der Agentur Take Part befindet sich derzeit mit seinem Team in der Auswertung der durchgeführten qualitativen und quantitativen Befragungen zum Status quo der Kulturlandschaft in Bochum. Die Ergebnisse werden wohl im August vorliegen und sollen dann zur Diskussion gestellt werden.

Das Projektteam - bestehend aus Peter Landmann, sowie Barbara Jung und Bernhard Szafranek vom Kulturbüro, Henning Mohr und Wolfram Lakaszus - hat Mitglieder für die Spurgruppe angeworben, die den KEP durch Ihre Expertise begleiten sollen - insbesondere bei der Vorbereitung der großen Auftaktveranstaltung.

Die Ansprache potenzieller Mitglieder erfolgte auf Basis einer Reihe vorher festgelegter Kriterien. Uns war es wichtig, dass aus möglichst vielen kulturnahen Bereichen Personen teilnehmen, die für ihren Bereich jeweils "typisch" sind, sich sehr für die Belange der Kultur in Bochum engagieren, und gut vernetzt sind.

Die Spurgruppe hat sich am 9. Juli zum ersten Mal mit dem Projektteam getroffen. Peter Landmann hat dabei die Ziele und den geplanten Ablauf der ersten Zukunftskonferenz erläutert.

Die erste Zukunftskonferenz findet am Freitag, 22. und Samstag, 23. November 2019 statt, der Ort wird noch bekannt gegeben.

Das Event soll in einer Reihe unterschiedlicher Partizipationsformate etwa 150 engagierten AkteurInnen und kulturinteressierten BochumerInnen die Möglichkeit geben, sich über Herausforderungen und Potenziale der Bochumer Kulturlandschaft auszutauschen und eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Kultur in Bochum zu entwickeln.

Die Mitglieder der Spurgruppe werden nun Vorschläge für mögliche TeilnehmerInnen abgeben, um auf diese Weise eine ausgewogene Einladungsliste für die begrenzten Plätze der Zukunftskonferenz zu erarbeiten. Zusätzlich wird es von der Stadt Bochum einen Aufruf zur Teilnahme geben, auf den sich auch Interessierte melden können, die nicht auf der Liste berücksichtigt wurden. Das Procedere soll sicherstellen, dass möglichst viele kulturinteressierte Menschen aus allen Kulturbereichen für den KEP begeistert werden und sich einbringen können.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung
Henning Mohr und Wolfram Lakaszus

 

Mitglieder der Spurgruppe:

  • Meheddiz Gürle, Stellv. Stadtbücherei, Leiter der Zentralbücherei
  • Christiane Peters, Marketing Bochumer Symphoniker
  • Annette Dabs, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V.
  • Andreas Nowak und Niklas Woywod, Kulturfabrik Bochum e.V.
  • Herr Dietmar Osses, Leiter LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
  • Doreen Becker, Bildende Künstlerin
  • Valeska Klug, Medienkünstlerin
  • Caroline Schar, Volksbühne Wattenscheid
  • René Wynands & Silke Löhmann, Oktober Kommunikationsdesign GmbH
  • Gerd Kellermann, Halle 205 e.V.
  • Bettina Eickhoff, Kulturförderin
  • Uwe Fry, Schulverwaltungsamt und Schnittstelle Schule und Kultur
  • Burak Altinok, Burim Ferati, Naschbir Ido, X-Vision Ruhr
  • Ayse Ertürk, IFAK e.V., Kinder und Jugendtreff im MGH Stadtteilzentrum Dahlhausen
  • Marion Behn, Buchum Wirtschaftsentwicklung, Netzwerkerin Kultur und Kreativwirtschaft
  • Dorte Hunneke, Zeitung „Neu in Deutschland“
  • Hanna Hinrichs, StadtBauKultur NRW

Wolfram Lakaszus
05.06.2019

Sitzung des KEP-Projektteams (3. Juni 2019)

Henning Mohr und ich (Wolfram Lakaszus) sind aus den Reihen des Kulturstammtischs und der informellen KEP-Vorbereitungsgruppe damit beauftragt worden, an den Sitzungen des offiziellen KEP-Projektteams teilzunehmen.

Anbei haben wir die wichtigsten Ergebnisse der zweiten Sitzung zusammengefasst:

Die zweite Sitzung des Projektteams für den Kulturentwicklungsprozess Bochum fand am Mo., 3. Junl 2019 in der Zeit von 13:00-15:00 Uhr im Kulturbüro statt.

In der Sitzung wurde über das weitere Vorgehen im Kulturentwicklungsprozess gesprochen.
Es haben folgende Personen teilgenommen: Peter Landmann (Take Part), Barbara Jung (Kulturbüro), Bernhard Szafranek (Kulturbüro), Wolfram Lakaszus, Henning Mohr.

 

Es wurde kurz festgestellt, dass die Projektwebsite inzwischen online ist (bochum.de/kep) und dass die quantitativen Befragungen zur Ausgangslage begonnen haben.

Während die Online-Befragung läuft, geht es an die Vorbereitung der ersten Großgruppenveranstaltung.

Wegen Terminengpässen und schlechter Verfügbarkeit geeigneter Räume, wird sich der Termin von ursprünglich September voraussichtlich auf November vererschieben.

Ein großzügigerer Abstand zu den Sommerferien wurde von allen Beteiligten als Vorteilhaft für die inhaltliche Vorbereitung erachtet.
Diese soll vor allem von einer noch zu gründenden Spurgruppe bewerkstelligt werden. Deren strukturelle Zusammensetzung und die Auswahl geeigneter KandidatInnen war Hauptanlass der Sitzung.

Ziel ist es, ca. 16 AkteurInnen aus allen Bereichen der Kultur der Stadt zusammenzubringen. Von Führungskräften der städtischen Institutionen über die großen und kleinen Kultureinrichtungen und -Organisationen bis zu freischaffenden KünstlerInnen und AkteurInnen in der Kulturellen Bildung, Kulturförderern sowie VertreterInnen der Kreativwirtschaft.

Das Projektteam hat für jeden der 16 Bereiche geeignete KandidatInnen gesammelt. Diese sollen typisch für "ihren" Bereich, gut vernetzt und für Offenheit und Integrationsfähigkeit bekannt sein.

Das Kulturbüro (und das KEP-Projektteam) werden die Kandidatinnen persönlich ansprechen und um deren Mitarbeit werben.

Die so entstehende Spurgruppe hat die Aufgabe die erste Großgruppenveranstaltung (Zukunftskonferenz) vorzubereiten: Im Rahmen zweier Arbeitstreffen werden wichtige, kontroverse und anderweitig spannende Themen für die Entwicklung der Kultur Bochums zusammengestellt und dann in die jeweiligen Netzwerke der Spurgruppenmitglieder getragen.

Voraussichtlich im November werden die Themen dann mit allen AkteurInnen im Rahmen der Zukunftskonferenz bearbeitet. Was im Rahmen der Konferenz nicht erledigt werden kann, wird im Anschluss in Arbeitsgruppen und Workshops weiter vorangetrieben und aufbereitet. Die Ergebnisse fließen schließlich wieder in die Großgruppe, die diese im Rahmen der Ergebniskonferenz Anfang 2020 debattiert.

Wolfram Lakaszus
04.06.2019

Bestandsaufnahme der Bochumer Kultur

Wie ist es um die Kultur in Bochum bestellt?

Die Stadt Bochum will sich mit einer groß angelegten Umfrage unter den Kulturschaffenden in der Stadt einen Überblick über den Bestand, die Situation und die Bedarfe der Kulturlandschaft verschaffen.

Unabhängig von Größe oder Publikumszahlen soll so ein differenziertes Bild aller im kulturellen Kontext Aktiven entstehen, das Aufschluss über die Stärken und Schwächen geben und Perspektiven für die Entwicklung der Bochumer Kulturlandschaft eröffnen soll.

Bis zum 26. Juni läuft dazu eine Online-Befragung unter
https://www.bochum.de/kep

 

Auf Basis der Befragungsergebnisse soll letztendlich eine Strategie zur dauerhaften Festigung der Bochumer Stellung als Kulturhauptstadt des Ruhrgebiets entwickelt werden. Daran werden die Kulturschaffenden und auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger mitwirken können. So soll noch in diesem Jahr eine Zukunftskonferenz stattfinden, auf der sich die Teilnehmenden mit ihren Erwartungen, Hoffnungen und Ideen einbringen können.

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Prozesses soll eine Kulturkonferenz etabliert werden, die in einem zweijährigen Rhythmus tagt, um den Austausch lebendig zu halten und auf Grundlage einer fortgeschriebenen Bestandsanalyse den jeweiligen Entwicklungsstand zu überprüfen. Die Ergebnisse des Kulturentwicklungsprozesses werden dokumentiert, den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ergebnisse aus den Fragebögen werden absolut vertraulich behandelt. Die ausgefüllten Fragebögen werden nicht von der Stadt sondern ausschließlich von der für den Prozess beauftragten Kulturberatungsfirma Take Part  ausgewertet. Sie werden so zusammengefasst in den weiteren Prozess eingebracht, dass einzelne Einrichtungen oder Organisationen nicht identifizierbar sind.

Näheres dazu auf der ersten Seite der Fragebögen.

Wolfram Lakaszus
01.06.2019

KEP-Website der Stadt Bochum ist online

Der Kulturentwicklungsprozess kann nun online verfolgt werden.

https://www.bochum.de/kep informiert über 

  1. die Phasen des Prozesses und Zeitplan
  2. den inhaltlichen Projektverlauf
  3. auf welchen Fragen der Schwerpunkt des Entwicklungsprozesses liegen soll
  4. Ziele, Nutzen

und berichtet laufend über den Verlauf.

 

Wolfram Lakaszus
17.04.2019

Erste Sitzung des KEP-Projektteams

Henning Mohr und ich (Wolfram Lakaszus) sind aus den Reihen des Kulturstammtischs und der informellen KEP-Vorbereitungsgruppe damit beauftragt worden, an den Sitzungen des offiziellen KEP-Projektteams teilzunehmen.

Anbei haben wir die wichtigsten Ergebnisse der ersten Sitzung zusammengefasst:

Die erste Sitzung des Projektteams für den Kulturentwicklungsprozess Bochum fand am Freitag, 12. April 2019 in der Zeit von 15.00-16.30 Uhr im Büro vom Kulturdezernenten Dietmar Dieckmann statt.

In der Sitzung wurde über das weitere Vorgehen im Kulturentwicklungsprozess gesprochen. Es haben folgende Personen teilgenommen: Peter Landmann (Take Part), Dietmar Dieckmann (Dezernent), Barbara Jung (Kulturbüro), Bernhard Szafranek (Kulturbüro), Marina Grochowski (Referentin von Dieckmann), Wolfram Lakaszus, Henning Mohr.

 

Besondere Bedeutung hat die Öffentlichkeitsarbeit für den Kulturentwicklungsprozess. Die Pressestelle der Stadt Bochum wird einen Pressetermin organisieren, in dem Kulturdezernent Dietmar Diekmann und Peter Landmann (von der ausgewählten Agentur Take Part) den Kulturentwicklungsprozess vorstellen und den genauen Projektablauf präsentieren. Darüber hinaus soll die Internetpräsenz kep.bochum.de eingerichtet werden, die zentrale Informationen über den KEP bereithält und laufend aktualisiert wird. Aktuelle Informationen sollen zusätzlich auf den Social Media-Präsenzen der Stadt Bochum zu finden sein.

Der eigentliche Kulturentwicklungsprozess beginnt in der ersten Hälfte des Monats Mai mit einer Befragung von 17 Persönlichkeiten (aus Politik, Kultur, Wirtschaft & Verwaltung), die die Kulturszene der Stadt Bochum seit Jahren verfolgen und Informationen über den Status quo der kulturellen Infrastrukturen geben können. Bei der Auswahl der Personen wurde Wert darauf gelegt, dass es sich um Personen handelt, die keine aktive Funktion in einer Kultureinrichtung innehaben, um eine Dopplung von Antworten in anderen Studien im Rahmen des KEP zu vermeiden. Die Befragung basiert auf einem einheitlichen Leitfaden und wird von Kurt Eichler (Agentur Take Part) übernommen.

Zusätzlich zur qualitativen Studie wird es (zwischen Mai und Juni 2019) noch zwei quantitative Online-Erhebungen von Kulturschaffenden geben: eine Befragung der Kultureinrichtungen, die von der Stadt Bochum mit mindestens 1.000 Euro pro Jahr gefördert werden sowie eine Befragung besonders aktiver Einzelpersonen aus dem Kulturleben der Stadt Bochum, die durch ihre Kulturproduktionen mindestens einmal pro Jahr öffentlich präsent sind. Für beide Studien hat Take Part einen Onlinefragebogen entwickelt, der valide Erkenntnisse möglich machen soll. Ein Aufruf zur Teilnahme erfolgt per postalischem Anschreiben und per Email.

 

Die nächsten Milestones

1. Hälfte Mai

Experten-Interviews

Mitte Mai – Mitte Juni

Online-Befragungen
- städtische und kommunal geförderte Einrichtungen (ausführlicher Fragebogen)
- Einzelpersonen und "kleine" Akteure (kurzer Fragebogen)

Mitte Juli

Auswertung der Onlinebefragungen

Anfang Juli

Start der Spurgruppe zur Vorbereitung der ersten Zukunftskonferenz

August/September

Zukunftskonferenz
Der Termin richtet sich nach der Verfügbarkeit eines geeigneten Veranstaltungsraume (z.B. Jahrhunderthalle)

 

Wolfram Lakaszus
02.04.2019

Ein Kulturentwicklungsprozess - was steckt dahinter?

Im ersten Schritt geht es der Stadt Bochum darum, mit den hiesigen Kreativen zusammen deren Bestand, die Situation und die Bedarfe zu erfassen.

Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse analysiert.

Danach findet eine Zukunftskonferenz statt, die davon lebt, dass sich Kulturschaffende und interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen und ihre Ideen einbringen.

Welche Schwerpunkte sollen zukünftig in der Kultur gesetzt werden, welche Profile gilt es zu schärfen und weiterzuentwickeln, welche Ziele der Kulturförderung müssen konkretisiert werden?

Betreut wird der Prozess von der Kulturberatungsfirma Take Part aus Weikersheim. Sie betont, dass kein festgeschriebener Plan am Ende stehen soll, sondern ein von den Beteiligten getragener Prozess entsteht, der die Kultur in Bochum zukunftsfähig macht.

 

Aus Sicht der Kulturschaffenden eröffnet sich mit dem Kulturentwicklungsprozess eine gute Gelegeneit, das schon vorhandene sparten- und strukturübergreifende Netzwerk weiter auszubauen und zu verfestigen.

An Themen und Herausforderungen mangelt es uns nicht.

Der Prozess schafft Raum schlummernde Projeke und neue Ideen auf den Tisch und - duch den Diskurs im KollegInnenkreis - zu entwickeln und auf den Weg zu bringen.

Der Kulturentwicklunsprozess ist kein Projekt mit einem Enddatum. Lasst uns gemeinsam Strukturen aufbauen, die uns die stetige Weiterentwicklung sichern.